Pedigrees
von Huzulenhengsten und Huzulenstuten der ersten Stunde

seit der Wiederaufnahme der Huzulenzucht in Österreich
im Jahre 1990 im ÖZP und Club Hucul,

und deren Nachkommen

 

Seit 1994 bereisen wir im Club Hucul die huzulenzüchtenden Länder, Staatsgestüte und Privatzüchter, und haben seither Literatur zum Huzulen, Bilddokumente, eigene und andere Fotodokumente zu Huzulen, Züchtern und Verantwortlichen, Veranstaltungen und vor allem Informationen zu Abstammungen, Linien und Zuchtauswahl gesammelt. Selbstverständlich gehören dazu alte und aktuelle Zuchtbücher - und bezüglich der Lucina-Zucht das Glück, wesentliche Pedigrees aus den Originalbüchern des Gestüts kopiert haben zu dürfen. In vielen Gesprächen mit Huzulenexperten der huzulenzüchtenden Länder und den von ihnen uns überlassenen Aufzeichnungen konnten wir Lücken in den Unterlagen schließen, Inkonsistenzen beseitigen und ein fundiertes Bild der Zuchtperioden in der österr.-ungar. Monarchie und ihren Nachfolgestaaten in der Zwischenkriegszeit und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeichnen. Die vielfältigen persönlichen Kontakte zu den Huzulenzüchtern Österreichs seit dem Wiederbeginn der Huzulenzucht in Österreich - auch die Trennung der österreichischen Huzulenzüchter in zwei Zuchtverbände überdauernd - haben uns ermöglicht, eine umfassende Dokumentation der österreichischen Huzulenzucht und ihre Verschränkung mit den Ursprungsländern aufzubauen. Zu diesen Informationsquellen gehören auch Dokumentationen zu Huzulentransporten aus Rumänien nach Ungarn, der Quarantäne in Ungarn und ihrem Weitertransport nach Österreich und Bayern - teilweise nach einer Erholungsphase der Tiere im Club Hucul. Im Jahre 2000 haben wir diese Dokumentation in eine Datenbank übergeführt, die den Anforderungen des Populations-Management- Programms OPTIMATE genügt, das auch als "Zuchtbuch" im ÖNGENEProgramm für gefährdete Rassen zu dienen hatte, wozu der Huzule ab ÖPUL-2000 gezählt wurde. Durch unsere Vorarbeiten können auf diese Weise Analysen zu einzelnen Tieren bis zurück zu den Anfängen systematischer Zucht in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchgeführt werden. Insgesamt enthält die Huzulendatenbank derzeit 1430 Tiere, davon 600 lebend, 260 davon in Österreich. Da bisher keiner der für Huzulenzucht zuständigen Verbände in Österreich ihrer Veröffentlichungspflicht der Zuchtbücher nachgekommen ist, die Anfragen insbesondere aber von jüngeren/neueren Huzulenzüchtern und Interessenten sich häufen, macht der Club Hucul hiermit jenen Ausschnitt seiner Dokumentation / Bilddokumente / Abstammungsaufzeichnungen über die Huzulen von "der ersten Stunde des Wiederbeginns der Huzulenzucht in Österreich" bis heute zugänglich, der direkt oder indirekt mit dem ÖZP oder dem Club Hucul in Verbindung steht oder stand. Die auf dieser Seite zugänglichen Pedigrees sind mit Excel direkt aus der Huzulendatenbank erzeugt. Die hier vorgelegte Dokumentation österreichischer Huzulenzucht und ihrer Verknüpfungen zu den "Ursprungsländern" erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mit der Aufsplittung der Huzulenpopulation in zwei Zuchtverbände 1997 und vor allem ab der Konstitution der VO Huzulen im Rahmen des ÖNGENE/ÖPUL Programms im Jahr 2001 haben wir nur öffentlich (Homepages von Verbänden und Züchtern) oder über Privatkontakte zugängliche Informationen verwertet.

C & PJ Jansen, Sept.2008

Für weitergehende Informationen zu Züchtern/Haltern oder Tieren wenden Sie sich direkt an die Huzulen betreuenden Zuchtverbände:

· ÖZP ( www.pony.at )

· VZHÖ ( www.huzulenpferde.at )

· OÖ Pferdezuchtverband ( www.pferdezucht-austria.at/ooe )

(Nach Rechtslage sind wir veranlaßt hier darauf hinzuweisen, daß wir für die Inhalte der oben genannten Links keine Verantwortung übernehmen.)

  

Link zu den Pedigrees (alphabetisch) 

als Excel 97-2003 (xls) Dokument (4.6 MB, Fenster maximieren!)

OPTIMATE Huzulendatenbank des Club Hucul

Christine & Peter Jansen

März 2009